Expertinnen und Experten diskutieren über Herausforderungen und Chancen der Corona-Pandemie

Der rheinland-pfälzischen Minister für Wissenschaft und Gesundheit, Clemens Hoch hat zusammen mit dem hessischen Sozial- und Integrationsminister Kai Klose, über den Start der 7. Nationalen Impfkonferenz in Wiesbaden informiert. Die Nationale Impfkonferenz (NIK) findet alle zwei Jahre statt. Sie ist die nationale Plattform aller am Impfwesen beteiligter Akteurinnen und Akteure zu Impfzielen und -strategien.

„Vor 13 Jahren richtete Rheinland-Pfalz die 1. Nationale Impfkonferenz aus unter dem damaligen Motto „Impfschutz im Dialog. Ein gemeinsames Projekt“. Dieses Motto hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Denn damals wie heute gehören Impfungen zu den erfolgreichsten Vorsorgemaßnahmen der Medizin. Wer sich impfen lässt, schützt sich selbst und seine Mitmenschen. Deswegen muss unser aller Ziel sein, die Impfbereitschaft gemeinsam nachhaltig zu stärken“, sagte Gesundheitsminister Clemens Hoch.

„Unsere Konferenz bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Vorträge wissenschaftlich anerkannter Referentinnen und Referenten aus ganz unterschiedlichen Institutionen und Feldern“, erklärte Minister Klose. „Der fachlich hochwertige Austausch über neue Erkenntnisse und Vorgehensweisen unterstützt die Erarbeitung erfolgreicher Ansätze, um den Impfschutz der Bevölkerung weiter zu erhöhen. Deshalb hat die Konferenz einen so hohen Stellenwert.“

Das Thema „Impfen“ ist durch die Corona-Pandemie im Alltag der Bevölkerung so stark verankert wie nie zuvor. Rheinland-Pfalz und Hessen, die aktuell den Vorsitz der Nationalen Lenkungsgruppe Impfen innehaben, richten die 7. Nationale Impfkonferenz am 14. und 15. Juni 2022 im Wiesbadener Kurhaus als gemeinsame Gesundheitsregion aus.

Die Konferenz, die seit 2009 alle zwei Jahre stattfindet und dieses Jahr unter dem Motto „Impfen im Umbruch: Herausforderungen und Chancen durch die Pandemie“ ihre Gäste begrüßt, verbindet Menschen vieler unterschiedlicher Disziplinen und Felder. Dazu gehören Vertreterinnen und Vertreter des Impfwesens, der Wissenschaft und Forschung, der Gesundheitspolitik, des öffentlichen Gesundheitsdiensts, der Ärzteschaft aus Kliniken und Praxen, aber auch der Kostenträger und der Industrie. In einem direkten und konstruktiven fachlichen Austausch werden aktuelle Themen öffentlichkeitswirksam diskutiert und aufbereitet – hierzu gehören dieses Jahr insbesondere die aus dem COVID-19-Impfprogramm gewonnenen Kenntnisse zur Pandemiebekämpfung.

„Impfen ist eine Erfolgsgeschichte der Wissenschaft und auch eine Erfolgsgeschichte made in Germany. Das gilt für Impfpioniere wie Robert Koch und Emil von Behring, aber natürlich auch für unsere Mainzer Helden Ugur Sahin und Özlem Türeci, die uns mit BioNTech neben dem ersten Impfstoff gegen das Corona-Virus und mit der mRMA-Technologie den Weg in die Zukunft gewiesen haben und weitere bahnbrechende Erfolge feiern werden, sei es als individualisierte Impfung gegen Krebs, gegen Malaria oder bei der Behandlung von Multipler Sklerose“, so der rheinland-pfälzische Minister Hoch.

„Impfungen sind hochwirksame Instrumente, um schwere Krankheitsverläufe oder gar Todesfälle zu verhindern. Das wissen wir nicht erst seit 2020, aber insbesondere die seit der COVID-19-Pandemie verfügbaren neuen Technologien der Impfstoffentwicklung haben eine neue Epoche im Infektionsschutz eingeläutet“, erklärte Minister Klose im Rahmen der Pressekonferenz.

Neben der Kongressveranstaltung im Kurhaus in Wiesbaden, besteht zum ersten Mal das Angebot, die Vortage und Veranstaltungen der NIK auch online zu begleiten.

Im Rahmen einer – ebenfalls online stattfindenden – Fortbildungsveranstaltung können sich daneben erstmals auch impfende Ärztinnen und Ärzte zu den aktuellen Impfempfehlungen mit Mitgliedern der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut austauschen.

Informationen finden Sie auch auf der Seite der Impfkonferenz: https://nationale-impfkonferenz.de/