Gesundheitsminister Hoch und Generalmajor Breuer besuchen Impfzentrum Ingelheim – Hoch: „Wir danken der Bundeswehr für die tatkräftige Unterstützung“

Heute besuchten Gesundheitsminister Clemens Hoch und Generalmajor Carsten Breuer das Impfzentrum in Ingelheim. Vor Ort unterstützen drei Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr im Rahmen der Amtshilfe die Durchführung der Impfkampagne im Landkreis Mainz-Bingen. Der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister und die Landrätin Dorothea Schäfer dankten den Bundeswehr-Angehörigen für ihren Einsatz und überzeugten sich zusammen mit Generalmajor Breuer und Oberst Weber von deren Arbeit vor Ort. Breuer ist Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr mit Sitz in Berlin und entscheidet unter anderem über Amtshilfeanträge. Weber führt das Landeskommando Rheinland-Pfalz in Mainz, das die Amtshilfe in Absprache mit der Landesregierung koordiniert. Aktuell unterstützen 283 Soldatinnen und Soldaten bei der Pandemiebekämpfung in Rheinland-Pfalz.

„Die Unterstützung der Bundeswehr kam genau zur richtigen Zeit. Dank der unbürokratischen Hilfe konnten wir an zahlreichen Stellen die Infrastruktur zum Impfen und Testen schnell aufbauen und betreiben“, so Gesundheitsminister Clemens Hoch. „Mein Dank geht an die Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr für deren tatkräftige Unterstützung, die unkompliziert und unbürokratisch erfolgte. Die Rückmeldungen von Impfzentren und Pflegeeinrichtungen zeigen, dass das Engagement bestens angekommen ist. Die jungen Frauen und Männer waren äußerst motiviert, zuvorkommend und immer hilfreich.“

Seit März 2021 waren in Spitzenzeiten bis zu 18 Soldatinnen und Soldaten in Ingelheim im Einsatz. Sie unterstützten bei Errichtung und Inbetriebnahme des Impfzentrums, bauten die logistischen Strukturen auf, sprangen bei personellen Engpässen im Verwaltungsbereich ein und halfen im medizinischen Bereich aus. Die Amtshilfe läuft noch bis zum 30. Juni.

Landrätin Dorothea Schäfer: „Wir sind sehr froh und dankbar dafür, dass uns die Bundeswehr in dieser schwierigen Phase unterstützt hat. Durch den Einsatz der Soldatinnen und Soldaten konnten wir die Aufgaben hier im Impfzentrum und auch in unserem Gesundheitsamt besser und effektiver bewältigen. Ich habe überall nur Lob gehört, dem schließe ich mich gerne an. Danke!“

Ebenfalls unterstützte die Bundeswehr seit Ende des vergangenen Jahres in Pflegeeinrichtungen. So waren 161 Soldatinnen und Soldaten von Dezember 2020 bis März 2021 in 17 Einrichtungen tätig und halfen bei der hauswirtschaftlichen Arbeit. Im Vordergrund stand die bessere Versorgung und Betreuung von infizierten und nicht-infizierten Bewohnerinnen und Bewohnern. Von Februar bis Mai dieses Jahres übernahmen 253 Soldatinnen und Soldaten die Durchführung von PoC-Antigentests in 69 Pflegeeinrichtungen und vier Eingliederungshilfeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz. Die Bundeswehr-Angehörigen trugen damit zum aktiven Gesundheitsschutz für besonders gefährdete Personengruppen bei.

„Mich begeistert, dass auch noch 16 Monate nach Beginn der Hilfeleistung die Motivation der Soldaten vor Ort ungebrochen ist, und wir immer noch schnell unterstützten können, wo Hilfe gebraucht wird. Für mich ist das der Beweis, dass Zivil-militärische Zusammenarbeit hervorragend funktioniert", so Generalmajor Breuer.