Hubig/Stich: Impfbuskampagne über 50.000 Schutzimpfungen – Auftakt an Berufsbildender Schule in Bingen

Die sechs Impfbusse der Landesregierung fahren seit drei Monaten erfolgreich durch Rheinland-Pfalz, um die Coronaschutzimpfung zu den Menschen zu bringen. Anlässlich des Auftakts der Impfbuskampagne an den Berufsbildenden Schulen besuchten Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig und Landesimpfkoordinator Daniel Stich den Impfbus an der BBS Bingen. Geimpft wird vor Ort in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz.

„Mit Blick auf den Herbst und Winter ist es uns ein großes Anliegen, möglichst vielen jungen Menschen ein unbürokratisches und flexibles Impfangebot zu machen“, sagte Bildungsministerin Hubig. „Mit den seit Sommer rollenden Impfbussen hat Rheinland-Pfalz sehr gute Erfahrungen gemacht. Deshalb wird dieses Angebot im Oktober auch an unseren Berufsbildenden Schulen unterbreitet. Es ist freiwillig, es kommt direkt zu den Schülerinnen und Schülern und wirkt damit unmittelbar – damit sich möglichst viele Menschen impfen lassen.“

„Bereits mehr als 50.000 Coronaschutzimpfungen konnten erfolgreich in Kooperation mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des DRKs in den Impfbussen verabreicht werden. Die Kampagne wurde stetig erweitert, um vielfältig Menschen in unterschiedlichen Regionen, Altersgruppen und Lebenslagen zu erreichen“, so Landesimpfkoordinator Daniel Stich. Im Oktober werden insgesamt über fünfzig berufsbildende Schulen im Land angefahren. Das Ziel ist es, insbesondere Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Impfangebot zu machen, die sich bisher noch für keine Impfung entschieden haben. „Über fünfzig Berufsbildende Schulen werden diesen Monat angefahren, um die Impfung weiter niedrigschwellig und flexibel in die Fläche zu tragen. Jeder ab zwölf Jahren ist willkommen, eine Coronaschutzimpfung an den verschiedenen Standorten zu erhalten, ungeachtet, ob er oder sie Schüler oder Schülerin einer BBS ist, zur Elternschaft gehört oder in der Nähe wohnt“, betonte der Landesimpfkoordinator.

Für Personen ab 18 Jahren gilt das bekannte Prinzip: hingehen, ausweisen und Schutzimpfung erhalten. Jugendliche ab 16 Jahren benötigen zusätzlich eine schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten. Alle Kinder und Jugendlichen zwischen 12-16 Jahren können in Begleitung eines Elternteils geimpft werden.

Die Impfbusse werden voraussichtlich noch bis zum Jahresende im Einsatz sein und stellen neben den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten im Land die wichtigste Säule der fortlaufenden Impfkampagne dar. Im Oktober machen die sechs Busse außerdem an den Hochschulstandorten und bei verschiedenen Sportvereinen Halt.

Alle genauen Standorte und Zeiträume für die kommende Woche des Impfbusses finden sich unter: https://corona.rlp.de/de/impfbus/