Prof. Dr. Anita Schöbel ist erste KI-Lotsin des Landes

Mit der im September vorgestellten KI-Agenda wird Rheinland-Pfalz die Investitionen in die Förderung, Forschung und Vernetzung der Schlüsseltechnologie KI in den nächsten Jahren auf 36 Mio. Euro verdoppeln. Ein Baustein der Agenda ist die Benennung von Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern, die die Anwendung der KI-Technologien in Wissenschaft und Wirtschaft unterstützen sollen. Heute hat Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf die Leiterin des Kaiserslauterer Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM Prof. Dr. Anita Schöbel zur ersten KI-Lotsin in Rheinland-Pfalz benannt.

„Wir wollen die Forschung und Anwendung der KI-Technologie in Rheinland-Pfalz noch stärker ausbauen. Daher haben wir die KI-Agenda auf den Weg gebracht. Unsere neuen KI-Lotsen werden die Scharnierstellen sein, die Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen, um die Potentiale der KI für unsere Unternehmen und Betriebe zu heben“, erklärt Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf. „Ich freue mich, als erste KI-Lotsin Prof. Dr. Anita Schöbel heute begrüßen zu dürfen. Sie ist eine international ausgewiesene Expertin im Bereich Künstliche Intelligenz und Mobilität und kann bereits auf eine Vielzahl von innovativen Projekten verweisen. Frau Schöbel wird der KI-Anwendung in Rheinland-Pfalz einen weiteren Schub geben.“

„Als KI-Lotsin bin ich in erster Linie beratend tätig, vor allem stehe ich der Öffentlichkeit als Ansprechpartnerin für Expertinnen und Experten sowie Anwenderinnen und Anwender zur Verfügung. Gemeinsam mit meiner Kollegin Dr. Henrike Stephani arbeiten wir daran, Projekte und Methoden vorzustellen, die KI im Bereich Mobilität besonders erfolgreich einsetzen. Wir wollen Expertinnen und Experten sowie Anwenderinnen und Anwender auf dem Gebiet ‚KI und Mobility‘ zusammenbringen, um so den Einsatz von KI dort zu ermöglichen, wo ein Mehrwert zu erwarten ist“, so Prof. Dr. Anita Schöbel.

Ab kommendem Frühjahr plant das ITWM Vorträge, die im direkten Kontakt – sei es online oder bei Präsenzterminen – über das Thema Künstliche Intelligenz in der Mobilität informieren sollen. Die Informationen werden dann auf einer Webseite zur Verfügung stehen, illustriert mit Beispielprojekten. Dr. Stephani wird als Ansprechpartnerin für Anfragen zur Verfügung stehen; gerne nehmen die beiden Forscherinnen auch persönliche Termine wahr, um in Bezug auf den Einsatz von KI in der Mobilität zu beraten.