Gleichzeitig eröffnete er dabei gemeinsam mit Nino Haase, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz, das „10. Life Science und Biotech Meetup“, das dem regionalen und überregionalen Austausch verschiedener Biotechnologie-Akteure dient. „Wir freuen uns sehr, dass die Teilnehmenden des FORTHEM Symposiums zu Gast bei unserem „Life Science und Biotech Meetup“ sind. Dies ist eine gute Gelegenheit, die besondere Dynamik in Mainz und der Region im Bereich Biotechnologie und Life Sciences direkt zu erleben. Idealerweise finden sie hier Anknüpfungspunkte für Kooperationen, die insgesamt der Entwicklung weitere Impulse und Dynamik verleihen,“ so Oberbürgermeister Nino Haase.
Die FORTHEM-Allianz ist ein Zusammenschluss von neun Universitäten aus ganz Europa. FORTHEM steht für „Fostering Outreach within European Regions, Transnational Higher Education and Mobility“. Beim ersten Symposium dieser Art kamen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen europäischen Universitäten zusammen, um gemeinsam Ideen für internationale Forschungsprojekte in der Biotechnologie zu entwickeln, zu präsentieren und sich über Talentförderung auszutauschen.
Der Landeskoordinator Prof. Eckhard Thines betonte: „Biotechnologie wird nicht nur in Rheinland-Pfalz als Schlüsseldisziplin des 21. Jahrhunderts gesehen. Seit Jahrzehnten ist die Europäische Union hier gut aufgestellt, um Wissen und Innovation voranzubringen, sodass Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand gewährleistet werden können. Dabei ist dieses Forschungsfeld thematisch sehr breit von Umweltschutz und Bioökonomie bis hin zu pharmazeutischer Biotechnologie und Pflanzenschutz. Ein Standort alleine kann in dieser Breite nicht alle Herausforderungen bearbeiten. Um auch zukünftig in Forschung und Ausbildung den gesellschaftlichen Ansprüchen gerecht zu werden, bietet es sich an, Expertisen an unterschiedlichen Standorten zu identifizieren, um Synergien nutzen zu können. Wir haben uns in den letzten zwei Tagen getroffen, um genau dies zu tun!“
„Die letzten zwei Tage beim internationalen FORTHEM Biotechnologie Symposium in Mainz waren unglaublich inspirierend“, betonte die Generalsekretärin der FORTHEM-Allianz Nicole Birkle. „Es war großartig zu erleben, wie wir als Allianz weiter zusammenwachsen, neue Themen erschließen und internationale Forschende in einem für unseren Standort so wichtigen Feld wie der Biotechnologie zusammenbringen konnten. Wir freuen uns auch sehr über die Möglichkeit, am regionalen „Life Science und Biotech Meetup“ teilzunehmen. Solche Formate bringen uns als Netzwerk weiter - und schaffen Perspektiven und ein starkes Umfeld, gerade für Forschende in frühen Karrierephasen.“
Mitwirkende des FORTHEM Symposiums hatten am Abschlussabend die Möglichkeit zur Teilnahme am „10. Life Science und Biotech Meetup“ der städtischen biomindz Standortentwicklungsgesellschaft Mainz mbH. Die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen konnten dort sich selbst sowie die Inhalte der Workshops in kurzen Impulsvorträgen vorstellen und sich im Anschluss mit dem Mainzer Ökosystem vernetzen. Quartalsweise lädt biomindz Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft sowie verschiedenster öffentlicher Institutionen zu den Meetups ein, woran regelmäßig über 100 Interessierte partizipieren. Gestartet Ende 2022 hat sich das Austauschformat inzwischen als feste Größe im Veranstaltungskalender der Life Science und Biotech-Community in Mainz, Rheinland-Pfalz und darüber hinaus etabliert. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, dass sich die Akteure im Mainzer Ökosystem besser kennenlernen sowie Anknüpfungspunkte für weitere Kooperationen und Kollaborationen zu finden. Dieses Mal wurde die Chance genutzt, dies auch über die deutschen Landesgrenzen hinaus zu ermöglichen