Gleichstellung in der Wissenschaft

Die Landesregierung setzt sich dafür ein, dass Frauen und Männer ihre Kompetenzen an den Hochschulen in Rheinland-Pfalz einbringen können, damit die rheinland-pfälzischen Hochschulen innovativ und konkurrenzfähig sind. Frauen und Männer sollen gleichberechtigt an den Hochschulen lehren und lernen können und dies in allen Fächern und über alle Qualifikationsstufen hinweg.
Ziel ist es daher, den Frauenanteil in allen Bereichen der Hochschulen und auf allen Ebenen und insbesondere dort, wo sie aktuell noch unterrepräsentiert sind, zu fördern. Die Landesregierung hat hierfür eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um den bestehenden Benachteiligungen entgegenzuwirken.

Einen Schwerpunkt der Förderung bilden die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften- und Technik), für die es besonders notwendig ist, mehr Frauen als Lehrende und Lernende zu gewinnen. Hier ist insbesondere das Ada-Lovelace-Projekt zu nennen, das vom Europäischen Sozialfonds Plus sowie dem rheinland-pfälzischen Frauenministerium und dem Wissenschaftsministerium gefördert wird. 

Seit dem  5. Juni 2025 geschieht die Förderung der Gleichstellung in der Wissenschaft in einem Gleichstellungsprogramm des Landes vgl. Pressemitteilung. Schwerpunkte im Rahmen des Programms ist die Förderung von Frauen in MINT und bei der Qualifizierung für eine Professur.

Projekte zur Gleichstellung als Bestandteil von Bund-Länder- Programmen 

Im Professorinnenprogramm haben die Hochschulen Projekte zur Gleichstellung speziell für ihre Hochschule beantragt und hierfür umfangreiche Mittel zur Unterstützung erhalten. Darunter sind vielfältige Maßnahmen von Coaching über Mentoring in den verschiedenen wissenschaftlichen Qualifizierungsphasen und weitere Projekte zur Karriereförderung.

Beauftragte für Gleichstellung an den Hochschulen

Liste der Universitäten als PDF-Dokument.

Liste der Hochschulen für angewandte Wissenschaften als PDF-Dokument.