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Wissenschaftsminister Clemens Hoch: BAföG-Erhöhung war dringend notwendig – Ein wichtiger Schritt für mehr Chancengleichheit

Die Bundesregierung hat sich auf eine BAföG-Erhöhung für Studierende geeinigt. Um fünf Prozent sollen die Bedarfssätze steigen. Zudem soll die Wohnkostenpauschale erhöht werden.

„Das BAföG steht traditionell für Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit. Es ist die wichtigste finanzielle Unterstützung für Studierende, deren Eltern nicht in der Lage sind, die Kosten eines Studiums zu tragen. Finanziell Benachteiligte erhalten so die Chance, die gewünschte Ausbildung zu beginnen, ohne sich Sorgen um die Finanzierung des Lebensunterhalts machen zu müssen. Es trägt wesentlich dazu bei, dass junge Menschen unabhängig von ihrem finanziellen Hintergrund ihre Zukunft frei gestalten können. Die Lebenshaltungskosten sind in den letzten Jahren rapide gestiegen. Deshalb ist es richtig, auch das BAföG zu erhöhen. Ich begrüße diesen Schritt der Bundesregierung“, erklärt Wissenschaftsminister Clemens Hoch.

Der aktuelle Grundbedarfssatz für Studierende liegt bei 452 Euro. Dieser soll nun auf 475 Euro erhöht werden. Zusätzlich haben Studierende, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen ein Anrecht auf einen höheren Wohnkostenzuschuss. Dieser beträgt aktuell 360 Euro und wird nun auf 380 Euro erhöht. Außerdem sollen die Elternfreibeträge um 0,25 Prozentpunkte auf 5,25 Prozent steigen. Zusätzlich soll der Schuldendeckel unverändert bleiben. Studierende müssen also auch künftig maximal 10.010 Euro zurückzahlen.

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