Mit dem Projekt „Keine(r) ohne Abschluss“ an Realschulen plus sollen Jugendliche, die ansonsten die allgemeinbildende Schule ohne Abschluss verlassen würden, in einem zehnten Schuljahr und in kleinen Lerngruppen von maximal 20 Schülerinnen und Schülern zum Schulabschluss und zur Ausbildungsreife geführt werden. Erreicht wird dies im Rahmen eines verpflichtenden Ganztagsschulangebots vor allem mit gezielten Förderangeboten im Unterricht sowie durch eine intensive Verknüpfung mit Praxisanteilen in Betrieben. Die Lernzeit in Schule und Betrieb ist dabei zu gleichen Teilen aufgeteilt.
Zusätzliche Unterstützung erhalten die jungen Leute – und die Lehrkräfte –durch Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter und durch Fachkräfte von außerschulischen Partnern wie der Bundesagentur für Arbeit. Das Projekt „Keiner ohne Abschluss“ wird an zehn Realschulen plus im Land umgesetzt – in Bad Bergzabern, Bad Sobernheim, Birkenfeld, Kaiserslautern (an der Lina-Pfaff-Realschule plus), Lauterecken-Wolfstein, in Pirmasens (an der Kirchberg-Realschule plus), Ramstein-Miesenbach, Ransbach-Baumbach, Sohren-Büchenbeuren und in Trier-Ehrang.
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