| KIPKI-Förderprogramm

Staatsminister Clemens Hoch: Rheinland-Pfalz investiert rund 2,7 Millionen Euro in energetische Sanierungsprojekte im Landkreis Neuwied

Die Landesregierung hat das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI) aufgelegt, um umfangreiche Investitionen in den Klimaschutz zu fördern. In Vertretung von Klimaschutzministerin Katrin Eder hat Wissenschaftsminister Clemens Hoch in der Kreisverwaltung Neuwied nun Fördermittel in einer Gesamthöhe von 2.694.128,93 Euro an den Landrat des Landkreises Neuwied, Achim Hallerbach, überreicht.

„Rheinland-Pfalz klimaneutral zu gestalten ist für uns als Landesregierung weiterhin ein zentrales Ziel. Vor allem die Kommunen spielen eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung dieses ambitionierten Vorhabens. Ich freue mich daher sehr, dass der Landkreis Neuwied mit Hilfe von KIPKI neben vielen anderen Projekten unter anderem die Gebäudehüllen von Schulen energetisch saniert und damit einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität des Landes leistet“, erklärt Wissenschaftsminister Clemens Hoch bei der Übergabe des Förderbescheids an den Landrat des Landkreises Neuwied, Achim Hallerbach.

„Die Erhöhung der Energieeffizienz bildet für uns im Landkreis einen Handlungs-Schwerpunkt. Auf der einen Seite haben wir Potentiale entdeckt, Energie und CO2-Ausstoß einzusparen, zum anderen erschließen wir, beispielsweise durch unsere Photovoltaik-Programme auf Immobilien, autarke Energiequellen zur Selbstversorgung. Ergänzt um die Maßnahmen zur Entsiegelung sind wir im Kreis Neuwied auch im Klimaschutz und bei der Energiewende perspektivisch und kostensenkend aufgestellt“, betont Landrat Achim Hallerbach.

Schwerpunkt der Investitionen ist die energetische Sanierung der Gebäudehülle an Schulen. Darüber hinaus wird unter anderem die LED-Beleuchtung in den Schulen umgerüstet und eine Lüftungsanlage erneuert. Neben den Maßnahmen an den Schulen sollen die KIPKI-Mittel beispielsweise auch für den Bau von Speichern für die PV-Anlagen zur Eigenstromversorgung auf den Liegenschaften eingesetzt werden. So kann ein wirksamer Beitrag zur Einsparung von CO2-Emissionen geleistet werden - und darüber hinaus können ganz konkret Kosten eingespart werden.

 

Hintergrund

Alle 194 antragsberechtigten kommunalen Gebietskörperschaften (Landkreise, kreisfreie Städte, Verbandsgemeinden, verbandsfreie Gemeinden) haben bis zum Antragsschluss am 31.01.2024 einen KIPKI-Förderantrag gestellt. Eine Besonderheit der KIPKI-Förderung ist, dass die Kommunen keinen Eigenanteil erbringen müssen. Das Projekt wird durch Landesmittel finanziert. Ergänzt wird die direkte Förderung der Kommunen durch ein wettbewerbliches Verfahren, mit dem besonders innovative Leuchtturmprojekte gefördert werden sollen, an dem sich auch Unternehmen beteiligen können.

In folgendem Video wird KIPKI erklärt:

https://www.youtube.com/watch?v=OaZ4bJ3PAhw

 

Hier gibt es weitere Informationen zu KIPKI:

https://kipki.rlp.de/

Teilen

Zurück