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Gesundheitsminister Clemens Hoch: „Hebammenzentralen nehmen Schlüsselrolle bei Versorgung von Schwangeren ein“

Die Beratungsstelle Trier des Vereins ProFamilia e.V. erhält eine erhöhte Landesförderung. Die angepassten Fördermittel belaufen sich nun auf knapp 77.000 Euro und unterstützen die Hebammenzentrale bis zum Ende der ersten Projektlaufzeit am 31. Dezember 2021. Gesundheitsminister Clemens Hoch kündigte an, dass die Förderung 2022 für einen weiteren Projektzeitraum fortgesetzt wird.

„Die Hebammenzentrale Trier-Saarburg war die erste ihrer Art in Rheinland-Pfalz. Die Vermittlungszahlen und auch die Anfragen steigen jährlich und zeigen uns, wie groß der Bedarf an Hebammen ist. Die Stärkung der Geburtshilfe ist im aktuellen Koalitionsvertrag verankert und wir möchten die bestehenden Strukturen im Land sichern und ausbauen. Geplant ist, zwei weitere Hebammenzentralen einzurichten, sodass eine sichere und gut betreute Schwangerschaft in ganz Rheinland-Pfalz möglich ist“, so Gesundheitsminister Clemens Hoch.

Die Hebammenzentrale in Trier wurde Anfang 2019 von der Beratungsstelle ProFamilia Rheinland-Pfalz e. V. gegründet und wird seitdem vom Land Rheinland-Pfalz gefördert. Mit ihren Leistungen richtet sie sich vor allem werdende oder junge Eltern. Die Beratungsstelle vermittelt freiberufliche Hebammen, unterstützt bei Wochenbettbetreuung, Stillberatung, Vorgesprächen und bietet Hilfe bei Beschwerden in der Schwangerschaft, Geburtsvorbereitungskurse und Rückbildungsgymnastik

Die erhöhte Zuwendung dient der anteiligen Finanzierung von Personal- und Sachkosten in der Hebammenzentrale für die Region Trier. Im Landeshaushalt sind pro Haushaltsjahr Mittel in Höhe von 125.000 Euro zur Förderung der Hebammenzentralen vorgesehen. 

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