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Gesundheitsminister Clemens Hoch: Neue OP-Abteilung im Elisabeth-Krankenhaus Birkenfeld sichert moderne wohnortnahe Versorgung

Um eine wohnortnahe medizinische und pflegerische Versorgung zu gewährleisten und die Versorgungsqualität von Patientinnen und Patienten in Birkenfeld zu sichern, hatte das Land für den Neubau einer OP-Abteilung im Krankenhaus der Elisabeth Stiftung 5.902.000 Euro an Fördermaßnahmen aus dem Krankenhausinvestitionsprogramm bewilligt. Nachdem im Juli 2020 der Spatenstich für das neue Gebäude stattgefunden hatte, konnte heute der neue Operationsbereich mit zwei OP-Sälen, Aufwachraum sowie weiteren Funktionsräumen eingeweiht werden.
v.l.n.r. Dr. Joe Weingarten, MdB, Hans-Dieter Herter, Vorstand ESB, Hans-Jürgen Noss, MdL & Mitglied Verwaltungsrat ESB, Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft und Gesundheit, Michaela Lindemann, Krankenhausdirektorin, Dr. Thomas Hoppe, Chefarzt Chirurgie, Dr. Mattias Schneider, Landrat Nationalparklandkreis Birkenfeld & Verwaltungsratsvorsitzender ESB

„Der Landesregierung ist es ein großes Anliegen, dass die Träger der Krankenhäuser die Mittel erhalten, die sie brauchen um gute Arbeitsbedingungen in baulicher Hinsicht zu schaffen. Um auch weiterhin eine sichere und moderne Versorgung in Birkenfeld zu gewährleisten, war der Neubau der beiden Operationssäle sowie der dazugehörigen Nebenräume notwendig. Der Ausbau der Krankenhäuser auf den neuesten Stand der Technik ist elementar wichtig, um unsere Bürgerinnen und Bürger ausreichend und umfassend versorgen zu können“, so Gesundheitsminister Clemens Hoch. Es freue ihn, dass das Land mit der Bereitstellung von Landesmitteln in Höhe von 5.902.000 Mio. Euro einen bedeutenden Beitrag für diese wichtige Maßnahme hat leisten können. Auch für die während der Bauzeit eingetretenen Baupreissteigerungen würde die Landesregierung einen Teil der Mehrkosten übernehmen kündigte Hoch an.

Der Gesundheitsminister bedankte sich zudem bei den Krankenhausmitarbeiterinnen und –mitarbeitern. Die Bauzeit sei auch eine Zeit von Belastungen für Mitarbeitende und Patientinnen und Patienten gewesen. Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium messe den von ihnen geleisteten pflegerischen und ärztlichen Arbeiten einen hohen Stellenwert bei. „Sie leisten hier sehr viel und sehr wertvolle Arbeit für die Gesellschaft“, sagte Gesundheitsminister Hoch bei der Einweihung.

Michaela Lindemann, Direktorin des Krankenhauses der Elisabeth Stiftung:„Damit im Krankenhaus Birkenfeld die optimale Behandlungs- und Betreuungsqualität erhalten bleibt, braucht es nicht nur gut qualifiziertes und motiviertes Personal, sondern auch entsprechende bauliche Infrastruktur mit einer modernen Ausstattung. Mit den beiden neuen OP-Sälen stellen wir medizinische Versorgung von höchster Qualität für die Bevölkerung sicher.“

Das neue Gebäude entspricht höchsten Qualitätsansprüchen in dem Wege optimiert und innerbetriebliche Abläufe verbessert werden. Zur Infrastruktur gehören zwei Operationssäle, die flexibel nutzbar sind, ein Aufwachraum mit fünf Betten, zwei Vorbereitungs- bzw. Einleitungsräume, Umkleiden mit jeweils Zweikammerschleusen, Lagerräume, Reinigungsbereiche sowie Büro- und Aufenthaltsräume und sanitäre Einrichtungen. Nach Fertigstellung der neuen OP-Abteilung sind weitere Investitionsmaßnahmen zur Nachnutzung des bisherigen OP-Traktes sowie zur Sanierung der Bettenstationen geplant.

Das Krankenhaus der Elisabeth-Stiftung in Birkenfeld ist Grundversorger (Basisnotfallversorgung der Stufe 1) und hat nach dem Landeskrankenhausplan 135 Betten Planbetten und eine Gesundheits- und Krankenpflegeschule mit 40 Ausbildungsplätzen.

Das Krankenhaus bietet neben den für einen Grundversorger üblichen Abteilungen der Chirurgie und der Inneren Medizin eine Abteilung für Konservative Orthopädie mit überregionalem Einzugsgebiet, sowie eine nach dem Landeskrankenhausplan ausgewiesene interdisziplinäre Belegabteilung mit den Fachrichtungen Gynäkologie, Urologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie.

 

 

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