| Religionsgemeinschaften

Staatssekretär Dr. Denis Alt lädt ein zum regelmäßigen Dialog mit Kirchen und Religionsgemeinschaften

Während der Corona-Pandemie, in Zeiten, in denen das gesellschaftliche Leben teils komplett zum Erliegen kommen musste und Abstandsregelungen den Alltag begleiteten, fand stets ein enger Austausch zwischen der Landesregierung und den Vertrete-rinnen und Vertretern der rheinland-pfälzischen Kirchen und Religionsgemeinschaften statt. Dies hat dazu beigetragen immer wieder gute Lösungen zu finden, den Menschen in Rheinland-Pfalz fortwährend ein religiöses Miteinander zu ermöglichen und Gottesdienste und Gebete durchzuführen. Der Austausch war in dieser Zeit allerdings auf „virtuelle Formate“ beschränkt.

„Die freie Religionsausübung ist für uns als Landesregierung ein hohes Gut. Die gemeinsamen konstruktiven Gespräche möchten wir auch jetzt, wo Treffen und ein Austausch in Präsenz möglich sind, weiter nutzen, um die für Kirchen und Religionsgemeinschaften relevanten Fragen und Anregungen zu besprechen. Das Format eines regelmäßigen konfessionsübergreifenden Austauschs soll mindestens einmal im Jahr stattfinden. Dies bietet den Religions- und Glaubensgemeinschaften die Gelegenheit, sich untereinander stärker zu vernetzen und die gemeinsamen Themen und Herausforderungen zu besprechen“, so der für die Religionsgemeinschaften zuständige Staatssekretär Dr. Denis Alt.

So trafen sich gestern Vertreterinnen und Vertreter unter anderem der Kirchen, muslimischer Glaubensgemeinschaften und des jüdischen Landesverbands im Ministerium für Gesundheit und Wissenschaft zum gemeinsamen Dialog. Neben den aktuell herrschenden Krisen, den Lehren aus der Pandemie und den besonderen Herausforderungen für die kleinen Gemeinden, die mit einem massiven Schwund an Gottesdienstteilnehmerinnen und -teilnehmern zu kämpfen haben, wurde die gesellschaftliche Spaltung und die Seelsorge in Kliniken und Pflegeheimen angesprochen. Die Anwesenden berichteten über die Praxis, Erfahrungen und Hilfsangebote in ihren Gemeinden und identifizierten dabei viele konfessionsübergreifende Themen. Einhellige Meinung war, das angebotene Gesprächsformat – den konfessionsübergreifenden runden Tisch - auch in Zukunft aufrechterhalten zu wollen und sich jährlich zu einem Dialog mit dem Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit zu treffen.

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