| Wiederaufbau im Ahrtal

Zukunft gestalten: Staatssekretär Denis Alt besucht katholische Kirchengemeinden im Raum Ahrweiler und übergibt Bescheide in einer Gesamthöhe von 2 Millionen Euro

Zwei Jahre sind vergangen, seit die Flut große Zerstörung und Verwüstung im Ahrtal hinterlassen hat. Auch Kirchen, Pfarrheime und andere christliche Begegnungsstätten in der Region wurden von den Wassermassen nicht verschont. In Teilen war die Zerstörung so groß, dass ein Gemeindeleben nur noch schwer möglich war. „Auch gut zwei Jahre nach der schlimmsten Naturkatastrophe, die Rheinland-Pfalz je erleben musste, steht das Land fest an der Seite der Menschen im Ahrtal. Es ist noch viel zu tun, gleichzeitig bin ich beeindruckt von den stetigen Fortschritten beim Wiederaufbau, aber auch davon, mit wie viel positiver Energie die Menschen vor Ort diese Kraftanstrengung bewältigen“, sagt Dr. Denis Alt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit.
Staatssekretär Denis Alt übergibt Bescheid an Vertreter der Pfarrgemeinde Dümpelfeld in der Pfarrkirche.
v.l.n.r.: Dekan Dr. Rainer Justen, Vorsitzender VWR; Rainer Koch, stellv. Vorsitzender VWR; Dr. Denis Alt, Staatssekretär Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit; Robert Reuter, Mitglied VWR; Karl-Dieter Ruhland, Mitglied VWR

Bei Besuchen mehrerer katholischer Kirchengemeinden im Raum Ahrweiler übergibt Staatssekretär Alt insgesamt sieben Förderbescheide in einer Gesamthöhe von 2.002.271,23 Euro. Die finanziellen Zuwendungen des Landes sind unter anderem für die Sanierung der Kirchen in Dernau, Antweiler, Schuld und Dümpelfeld bestimmt. In den Ortsgemeinden Schuld, Dümpelfeld und Dernau müssen außerdem dringliche Arbeiten an den Pfarrheimen durchgeführt werden. Während der Flut stand das Wasser oft hüfthoch in den Gebäuden, dabei wurden Mauerwerk, Boden aber auch Heizungsanlagen und die Einrichtung stark beschädigt. „Der Wiederaufbau ist überall mit viel Schmerz verbunden, gleichzeitig ermöglicht er den Pfarreiengemeinschaften gemeinsam mit den Menschen der Gemeinden in die Zukunft zu blicken und diese zu gestalten“, sagt Alt bei seinem Besuch der Pfarreiengemeinschaft Altenahr und dem Pastoralen Raum Adenau-Gerolstein. „Ich bin allen Mithelferinnen und Mithelfern sehr dankbar für ihr Engagement und ihre Tatkraft, denn nur gemeinsam wird es uns gelingen, die von der Flut beschädigten und zerstörten Gebäude wieder zu vertrauten Orten der Einkehr und des Rückzuges werden zu lassen.“

Hintergrund:

Pfarreiengemeinschaft Altenahr

Zur Pfarreiengemeinschaft Altenahr gehören die nachfolgenden Pfarreien:

  • Pfarrei Altenahr Maria Verkündigung
  • Pfarrei Berg (Vischel – Freisheim) St. Nikolaus
  • Pfarrei Dernau St.Johannes Apostel
  • Pfarrei Heckenbach (Niederheckenbach) St. Pankratius u. St. Margarita
  • Pfarrei Hönningen St. Kunibert
  • Pfarrei Kesseling St. Petrus
  • Pfarrei Kirchsahr St. Martin
  • Pfarrei Lind St. Notburgis
  • Pfarrei Mayschoß St. Nikolaus
  • Pfarrei Rech St. Luzia

Pastoraler Raum Adenau-Gerolstein

Seit dem 01. Januar 2022 kooperieren im Pastoralen Raum Adenau-Gerolstein die Pfarreiengemeinschaften

  • Adenauer Land, Hillesheim
  • Niederehe
  • Obere Kyll
  • sowie die fusionierte Pfarrei Gerolsteiner Land.

Der Pastorale Raum löst auf diesem Gebiet die bisherigen Dekanate Ahr-Eifel und Vulkaneifel ab.

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